Wellenunterfederung


Die Wellenunterfederung ist eine der gängigsten Untergestell-Arten, mit dem Polstermöbel heutzutage ausgestattet sind.
Sie ist für den Sitzkomfort von großer Bedeutung und stellt gleichzeitig die Stabilität und Tragfähigkeit
des jeweiligen Möbelstücks sicher.

Dabei gilt die Wellenunterfederung als moderne Alternative zum klassischen Federkern und wird auch als Nosagfederung bezeichnet.
Hauptsächlich wird ein derartiges Gestell mittlerweile in Sofas und Sesseln verbaut,
wo es ebenfalls als Basis für eine bequeme Polsterung dient.
Die Wellenunterfederung ist eher für die Sitzqualität entscheidend und wird seltener für Möbel mit Schlaffunktion eingesetzt.
Ihre charakteristischen Merkmale verdankt sie der Zusammensetzung, aus der dieser Unterbau besteht.


Der Aufbau der Wellenunterfederung
Die Grundlage der Nosagfederung ist ein hochwertiger Stahldraht.
Dieser wird leicht gewölbt in einen passenden Holzrahmen eingespannt und sicher befestigt.
Optisch erinnert die Bauweise an die Form von Wellen, weshalb es zu der Namensgebung als Wellenunterfederung kam.
Damit der Unterbau auch auf lange Sicht gute Qualität verspricht, müssen die Stahlwellen fest und sicher verankert werden,
andernfalls würden sie sich schnell lösen.


Hochwertiges Material ist wichtig, damit die Federung nicht überlastet wird, wodurch die Sitzfläche nach kurzer Zeit stark
einsinken würde. Als Schutz für das Untergestell wird die Federung anschließend mit einer dünnen Lage Filz oder Federleinen überspannt.
So gelingt es, die punktuelle Belastung gut auf die Wellen zu verteilen und die Polsterung darüber vor einem direkten Kontakt
mit den Stahlwellen zu bewahren.


Selbstverständlich hängt die Haltbarkeit und Sitzqualität nicht nur von der Materialqualität ab,
sondern auch von der Häufigkeit der Nutzung und davon, wieviel Gewicht sie tragen muss.
Außerdem ist es ratsam, diese neuartige Untergestell-Variante mit einer Polsterung von hoher Qualität zu kombinieren,
um einen guten Sitzkomfort zu erlangen.

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